Wetterpilze an der Haltestelle Kurhaus | ||||||||||||||||||||
6 Pize auf dem Weg zum Barock | ||||||||||||||||||||
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Wetterpilz Bericht
Zwei spiegelbildlich angeordnete Wetterpilz-Trios stehen sich hier an der Haltestelle am Kurhaus gegenüber. Ihre gläsernen Dächer wirken stabil und besitzen auf ihren Spitzen eine architektonische Finesse. Denn auf ihnen ist jeweils eine Art Überdach konstruiert, welches wie eine Krone auf jedem Pilz zu schweben scheint. Beleuchtet sind sie auch, so dass die Wartenden unter ihnen nicht im Dunkeln stehen müssen. Der Wartekomfort wird durch intensive Maßnahmen zur Taubenabwehr abgerundet. Auf den Gestänge dieser 6 Pilze ist für Tauben kein Platz.
Rund um den Pilz
Bad Homburg ist keine Arbeiterstadt. Kur, Bad, Barock und der Zusatz vor der Höhe... Begriffe, die nur vom Slogan der Stadt überboten werden - liest man dort die dick aufgetragenen Worte: "Champagnerluft und Tradition". So verleihen die Wetterpilze in ihrer Bescheidenheit diesem mondänen Gehabe eine gewisse entspannte Normalität. Der Barock übrigens war die letzte künstlerische Epoche bevor Ende des 18. Jahrhunderts die Wetterpilze Einzug in die europäische Gartenkunst und die Englischen Landschaftsgärten hielten.